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13.01.2017

BLTV begrüßt CDU - Vorschlag zur Finanzierung der lokalen TV­Sender als Beitrag zur Sicherung der kommunalen Medienvielfalt

­Vorstand Labonte: Realitätsferne Einschätzung des DJV zum Thema Lokalfernsehen

Berlin, 13.01.2017 – Mit einer Stellungnahme für das Fachgespräch „Lokale Fernsehsender in Brandenburg“ des Landtags Brandenburg hat sich der Vorsitzende des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg (JVBB), Christian Walther, gegen eine Verwendung zusätzlicher Mittel aus den Rundfunkbeiträgen für private Lokalfernsehstationen in Brandenburg ausgesprochen.

Dazu erklärt Sebastian Labonte, Vorstandsmitglied im Bundesverbandes Lokal-­TV:

„Der DJV hat offensichtlich falsche Vorstellungen von der Arbeit der Lokal-­TV-­Sender. Deshalb widersprechen wir der Darstellung des Journalistenverbandes Berlin-­Brandenburg (JVBB) bzgl. der Arbeit und Funktion des Lokalfernsehens in beiden Bundesländern, wie sie in einer fünfseitigen Stellungnahme des Brandenburger Landesverbandes der Journalistenverbandes JVBB im Zusammenhang mit der Frage nach einer Beteiligung des Lokalfernsehens am Rundfunkbeitrag und damit auch mit der Zukunft der 24 Berliner und Brandenburger Lokalsender geschildert wird.

Anders als vom JVBB dargestellt, geht es beim aktuellen Antrag der Brandenburger CDU nicht um eine einseitige Förderung von Lokalfernsehen, der eine Förderung aller anderen Medien folgen könnte, sondern um eine Herstellung von Chancengleichheit der Mediengattungen und der Reduzierung von Wettbewerbsnachteilen, verursacht u.a. durch enorme Lasten der Digitalisierung. Hierzu hat der BLTV bereits frühzeitig den Vorschlag unterbreitet, dass die Landesmedienanstalten 50% der durch die Umstellung der GEZ auf die Haushaltsgebühr erwarteten Mehreinnahmen zur Förderung der Lokal-­TV-­Sender erhalten sollten. Die Medienanstalten sollten dann gemeinsam mit den Landesparlamenten den Verteilschlüssel nach Ländergrundbetrag und Bevölkerungszahl erarbeiten. Offensichtlich haben Herr Dr. Walther und der JVBB diese vielfältig veröffentlichten Vorschläge bisher nicht zur Kenntnis genommen.“

Für besonders bedauernswert bezeichnet es Labonte, dass der JVBB in einer „Sichtung der Programme und Programmveranstalter“ zu einer regelrechten Verurteilung der Produktion und der Programminhalte der Sender gelangt. Dabei würden ausschließlich einzelne Negativbeispiele herausgegriffen, die mit der alltäglichen Arbeit unserer Redakteure und Journalisten wenig gemeinsam haben. Positive Beispiele, wie sie jährlich in landes-­ und bundesweiten Wettbewerben für journalistisch hohe Qualität ausgezeichnet werden, finden in der Darstellung des JVBB dagegen keine Beachtung. Letztlich spricht der Journalistenverband sogar einzelnen Fernsehsendern aufgrund von Namensbestandteilen wie „Medienservice“, „Vermarktung“ und „Werbezentrum“ eine journalistische Arbeitsweise ab und stellt den „Wunsch nach qualitativ hochwertiger journalistischer Arbeit“ grundsätzlich in Frage."

Diese einseitige Darstellung der Arbeit hunderter angestellter Redakteure und freier Journalisten -­ jener Berufsgruppe, die JVBB und DJV zu vertreten beanspruchen-­, werden lediglich als Weiterleiter von Pressemitteilungen und willige Gehilfen von Stadtverwaltungen dargestellt.

Denn lokale und regionale TV-­Veranstalter erfüllten schließlich in ihren mitunter kleinteiligen und medienarmen Sendegebieten tagtäglich einen öffentlich-­rechtlichen Informationsauftrag, ohne dabei bisher durch öffentliche Gebührenmittel honoriert oder in anderer geeigneter Form unterstützt zu werden.

Der Bundesverband Lokal TV (BLTV) unterstreicht daher ausdrücklich seine zentrale Forderung, die im Antrag der CDU aufgenommen sei, die lokalen und regionalen Fernsehveranstalter in Brandenburg/Berlin und in Deutschland an den Mehreinnahmen der Haushaltsgebühr zu beteiligen. Qualitäts-­ und gehaltvolle Berichterstattung ist auch auf Stadt-­ und Landkreisebene, weder heute, noch in Zukunft, zum Nulltarif zu haben. "Die lokalen Fernsehsender wollen keine Subventionen, sondern Wettbewerb zum Nutzen der Gebührenzahler. Eine vom JVBB als Alternative aufgezeigte „Vielfaltsgebühr“, getragen von großen kommerziellen Sendeanstalten, hat sich dabei als weder tragfähig noch durchsetzbar erwiesen", erklärte Labonte.

Durch ihre einzigartige, thematische Nähe zum Sendegebiet könnten die lokalen und regionalen TV-­Sender mit einer Teilhabe an der neuen Rundfunkgebühr zudem dazu beitragen, die derzeit geringe Akzeptanz des neuen Rundfunkbeitrages in der Bevölkerung zu erhöhen. Die Beteiligung soll den kleinen und unabhängigen Anbietern den Zugang zu Kabel, Terrestrik, Satellit und IPTV ermöglichen und unabhängige Berichterstattung auf regionaler und lokaler Ebene sicherstellen.

Diese Teilhabe der Lokalsender an den Einnahmen des Rundfunkbeitrages sei für das Überleben der lokalen und regionalen TV-­Sender in Deutschland mittelfristig unabdingbar. Der Bundesverband Lokal TV verweist dabei auf die erfolgreiche Umsetzung dieses Modells in Ländern wie der Schweiz oder Großbritannien, wo die Beteiligung der privaten Lokalsender an der öffentlich-­rechtlichen TV-­Gebühr nachhaltig zu einer stabilen Senderlandschaft und damit zur Vielfalt des Mediensystems beigetragen hat. Auch in Bayern werden die Sender bereits durch ein Sondermodell gefördert.

"Neben der Aufklärung über die Arbeit unserer Sender sind wir gerne bereit, mit dem JVBB auch in eine Grundsatzdiskussion einzutreten, inwieweit auch er dazu beitragen kann, über die intensivere Berichterstattung seiner Mitglieder über lokale und regionale Themen ähnlich wie die Lokalsender zur Legitimation unserer repräsentativen parlamentarischen Demokratie auch auf kommunaler Ebene zu stärken," bot Labonte abschließend an.

21.04.2016

BLTV begrüßt Förderung der Integrationsleistung von Lokal-TV

Vorstand Falkner: Lokalfernsehen trägt zur Ent-Emotionalisierung vor Ort bei

Berlin, 21.04.2016 ­ Der Bundesverband Lokal TV (BLTV) e.V. begrüßt die aktuelle Entscheidung des Medienrates der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB), den lokalen und regionalen Sendern in Berlin und Brandenburg ein Förderkonzept für anspruchsvolle Berichterstattung beim Thema Integration von Flüchtlingen anzubieten. Eine zunächst auf zwei Jahre angelegte Förderrichtlinie der MABB soll die Berichterstattung über Flüchtlingsthemen im Programm der werbefinanzierten lokalen Fernseh- und Radiosender in Berlin und Brandenburg unterstützen und ausweiten.

„Die Berichterstattung über Flüchtlinge, Integration und die damit verbundenen Herausforderungen in den Städten und Landkreisen sind wichtige Themen in den Redaktionen. Ihnen kommt inzwischen vielerorts die bedeutende Rolle eines Vermittlers zu;; mit ihrer Herangehensweise zu versachlichen, sich gleichzeitig aber auch klar und deutlich gegen blinden Hass und Gewalt zu positionieren. Die Stationen tragen so mit ihrer täglichen Arbeit zur Ent­Emotionalisierung einer oftmals aufgeheizten Lage bei. Eine integrationsfördernde Berichterstattung in regionalen TV-Stationen zu unterstützen, ist daher folgerichtig und erfolgsversprechend“, sagt der BLTV-Vorstandsvorsitzende René Falkner. „Wir wünschen uns eine vergleichbare Unterstützung bei dieser Herausforderung auch von den anderen Landesmedienanstalten“, so Falkner weiter.

Die Förderung der MABB soll die Berichterstattung über Flüchtlingsthemen bei den Berliner und Brandenburger Rundfunk-Veranstaltern stärken, den demokratischen Diskurs unterstützen und zur Integration von Flüchtlingen beitragen. Gefördert werden u.a. Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter lokaler Rundfunkveranstalter zum Umgang mit Hetze sowie Hass-Kommentaren im Bereich social media.

14.04.2016

Bundesverband Lokalfernsehen öffnet sich für nationale Spartensender

Anixe und Anixe HD Serie neue Mitglieder

Berlin, 14.04.2016 - Der Bundesverband Lokal TV (BLTV) e.V. vertritt ab sofort auch die Interessen von Spartensendern mit nationalen Zielgruppen. Erste Mitglieder sind die Sender der ANIXE HD TELEVISION GmbH & Co KG aus München.

„Anixe HD war der erste deutsche Sender im HD-Modus und zählt mit Innovationen wie im Bereich HbbTV (Hybrid Broadcasting Broadband TV) zu den Vorreitern bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Die Innovationen vor allem im Bereich Adressable TV verbindet uns mit den gut vernetzten und inhaltlich unendlich vielfältigen lokalen und regionalen Fernsehveranstaltern in Deutschland“, so Anixe-Geschäftsführer Emmanouil Lapidakis.

Mit dem Beitritt der beiden Sender zum Bundesverband Lokal TV (BLTV) wolle man den Austausch mit den Stationen in den Bundesländern weiter vertiefen, technische Innovationen zusammen vorantreiben und gemeinsame Interessen künftig auch gemeinsam gegenüber der Medienpolitik und Interessensverbänden vertreten.

Im Fokus der Mitgliedschaft stehen der Austausch und die Kooperation beim sog. "Red­Button-Konzept" via HbbTV. Das Hybridfernsehen ermöglicht eine inhaltliche Verknüpfung von Rundfunk- und Internetinhalten. Damit lassen sich u.a. TV­Editionen der Mediatheken und Werbekonzepte ohne Streuverluste umsetzen. Derzeit unterstützt BLTV seine Mitglieder beim Aufbau dieser Plattformen.

ANIXE ist seit dem Sendestart im Jahr 2006 als Anbieter qualitativ und technisch hochwertiger Inhalte im deutschen TV-Markt positioniert und etabliert.



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13.01.2017

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05.02.2016

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